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Es ist ende des Frühjahrs
2009 und die meisten Jungtiere haben das Nest bereits verlassen.
Doch es gibt auch noch ein
paar Jungtiere, die kuschelig im Nest aus Stroh und Wolle
schlummern.
Eine Freude für jeden
Züchter.
Ist doch jeder Wurf wieder
etwas ganz besonders.

Nur was ist wenn die Häsin
nicht mehr säugt...
die Aufzucht verweigert,
oder sogar Verstirbt.
Ein düsterer Gedanke,
aber nicht undenkbar.
Sondern sicher den einen oder
anderen Züchter schon einmal passiert.
Doch was macht man mit den
kleinen, die nun im Nest liegen und darauf warten das die Mutter zum Milch
geben das Nest öffnet?
Kaninchenammen sind mit
abstand die beste Wahl.
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Doch kann eine Amme
natürlich nicht Plötzlich 15 Jungtiere aufziehen.
Auch hier zeigt sich Züchterfreundschaft.
Um der Ammen Häsin keinen
Stress zu machen, nimmt man Sie für diesen Moment am besten aus dem Stall
raus.
Die kleinen Waisen dann
noch einmal genau begutachten, das sie
auch vital genug sind.
Dann vorsichtig ins Nest
legen.
Wichtig ist es dann keine Fremde Wolle oder Stroh an ihnen haftet.
Denn die neue Mutter
könnte auf den Fremden Geruch unangenehm reagieren.
Nach 2 Std. Kann die Mutter
wieder in den Stall.
Denn in dieser Zeit sollten
alle Jungtiere wieder den Geruch vom Stall der Mutter angenommen haben.
Doch nicht immer findet
sich die Richtige...
Bei Kaninchen zählt jeder
Tag und sind die Jungtiere der Amme 5 Tage älter oder Jünger kann es schon
zu Problemen kommen.
Die letzte Wahl ist die
Nuckelflasche.
Doch Handaufzucht ist nicht
nur niedlich, sondern auch schwierig und nicht immer vom Erfolg gekröhnt.
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Was man auf alle Fälle
für
die Handaufzucht braucht:
~ Ziegenmilch, am besten frisch vom Ziegenhof.
~ Nuckelflasche in XXS im Futterhandel
erhältlich
~ oder eine 1ml Spritze beim Tierarzt
ohne Nadel.
~ Fencheltee
später wenn sie anfangen zu fressen:
~ 1 Packung
Haferflocken
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Zusätzlich hilfreich:
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Rodi care vom
Tierarzt
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und Bene Bac vom Tierarzt.
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Dann geht es los.
Man holt die kleinen Im
Winter am besten
rein in die Wohnung.
Nicht weil das Nest nicht
warm genug ist, sondern weil die kleinen schnell mal nass und dreckig
werden, beim Flasche geben und man als Mensch die kleinen nicht putzen kann.
Sie würden sich draußen
erkälten.
Dann sucht man sich eine
feste Zeit am Tag.
Entweder jeden Tag um 9 Uhr
oder um 20 Uhr.
Ganz egal, die kleinen
wissen die Uhrzeit nach 2 Tagen ganz genau.
Die feste Uhrzeit ist
wichtig für die empfindliche Verdauung.
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Zu beachten ist, das sie Milch immer auf
Körpertemperatur stehen muss.
Kühlschrankkalte oder heiße Milch,
würde das Jungtier
höchstwahrscheinlich nicht überleben.
Pro Mahlzeit (pro Tag) reichen 6ml - 14 ml
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In der Buddelzeit gilt es
sich ganz viel Ruhe zu nehmen, die Milch darf auf keinem Fall in die Nase
gelangen.
Auch sollte das Jungtier
sich nicht verschlucken...
oder danach aussehen als
hätte es in Milch gebadet.

| Ganz
Schlecht |
Sehr
gut |
| ~
Katzenmilch
~ Kuhmilch
~ Kaffeesahne
~ heiße oder kalte Milch
~ laute hektische Bewegungen
am Jungtierstall
~ Überforderung der
kleinen, wenn jeder Besuch noch "einmal anfassen" muss...
~ Kohl, Peletts,
Nasses Heu
~ zu viel Milch
(die kleinen sind ja nie satt)
~ alte Milch,
nach 3 Tagen ist die Milch alt.
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~ Ziegenmilch
~ ab und zu etwas
Fencheltee
~ alle 2 Tage ein
wenig Rodi care für eine gesunde Verdauung
~ einmal die Woche
Bene Bac zusätzlich gut für die Verdauung
~ Bauchmassage
(zum After hin)
nach dem Buddeln
~ Viel Ruhe
~ Gutes Heu
~ Haferflocken
~ Wasser anbieten
aber keine Tiefen Schalen, die kleinen könnten sonst ertrinken.
~ Löwenzahn,
Fenchel, Petersilie
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Dann heißt es Viel Erfolg
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