Das Kaninchen als Nutztier
 

Während in früherer Zeit der wirtschaftliche Nutzen der Hauptgrund für die Kaninchenzucht war, steht heute bei den Züchtern der Spaß am Umgang mit den Tieren im Vordergrund.
Trotzdem wird das Kaninchen auch immer noch als Lieferant für Fell und Wolle, 
vor allem aber als Fleischlieferant gehalten.


Allerdings sind Produkte aus Kaninchenfell heutzutage sehr selten geworden. In den 70er Jahren waren Jacken, Kissen und Taschen und andere Dinge aus Kaninchenfell sehr beliebt. Diese sind allerdings außer Mode gekommen. Einzig und allein auf den seltenen Erzeugnisschauen der Frauengruppe – eine Vereinigungen von Frauen, die sich der Herstellung von Woll - und Fellprodukten widmen – sind solche Produkte noch zu sehen.
Die Wolle von Angorakaninchen ist zwar noch immer sehr beliebt, jedoch werden die Produkte aus Angorawolle zum größten Teil mit importierter Wolle aus China und anderen Ländern produziert.
Der Import hat somit die Haltung von Angorakaninchen wirtschaftlich uninteressanter gemacht und somit auch die Zahl der Tiere auf einer Ausstellung rückläufig, obwohl die Wollleistung im Verhältnis gesehen sogar größer als die der Schafe ist.


Großer Beliebtheit erfreut sich aber das Fleisch unserer Kaninchen. 
In Zeiten von BSE, Schweinepest, Maul –und -Klauenseuche, Vogelpest und anderen Krankheiten bietet Kaninchenfleisch eine willkommene Bereicherung unserer Nahrungsmittelpalette. 

Das Fleisch ist sehr bekömmlich und vergleichsweise mager. Auf Grund  zahlreicher Zubereitungsmöglichkeiten bietet es eine willkommene Abwechslung im Speiseplan.

Hier entsteht nun ein Erweiterbares Rezeptbuch
( ein Klick aufs Rezeptbuch )

Eine Idee? schreiben Sie uns gerne an

jahn.ralf@t-online.de

 

 

  www.rassekaninchenzuchtverein-u35.de

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